Betreffzeile – 9 Tipps für eine optimierte Betreffzeile

9 Tipps für bessere Betreffzeilen

9 Tipps für eine optimierte Betreffzeile

 

Jede E-Mail konkurriert mit unzähligen anderen E-Mails um die Aufmerksamkeit des Empfängers. Die Aufgabe einer Betreffzeile ist es, die Empfänger zum Öffnen einer E-Mail zu bewegen. Ein guter Betreff ist somit die Grundvoraussetzung für erfolgreiches E-Mail-Marketing. Der Haken dabei: Mit nur wenigen Worten musst Du dem Empfänger einen guten Grund geben, die E-Mail zu öffnen. Der Verfasser vergisst schnell, dass der Empfänger noch keine Verbindung zum Inhalt hat und der Betreff für ihn (fast) den einzigen Einblick bietet. Egal, wie viel Inhalt die E-Mail hat, nur über den Betreff kannst du die Relevanz vermitteln. Die Entscheidung über Öffnen oder Nicht-Öffnen trifft der Empfänger dabei innerhalb von Sekunden. Genau den richtigen Betreff zu finden, ist also eine Kunst für sich.

Hier sind 9 Tipps, mit denen Du die Betreffzeile optimieren und

                             so die Öffnungsrate erhöhen kannst.

 

9 Tipps für eine bessere Betreffzeile

 

1. Der Inhalt der E-Mail sollte in der Betreffzeile beschrieben werden

Aktuelle Studien belegen, dass Empfänger bevorzugt eine Mail öffnen, deren Inhalt klar in der Betreffzeile vermerkt wurde. Nur so kann der potenzielle Leser abschätzen, ob ihn der Inhalt der Mail überhaupt interessiert. Sind die Informationen zum Inhalt unklar, sinkt die Öffnungsrate, da unser Postfach mit E-Mails überflutet ist und es einfach zu viele sind, um sie auf gut Glück zu öffnen. Die wichtigsten Punkte beim E-Mail-Betreff sind die Länge, der Inhalt und die Positionierung der Inhalte. Es ist bewiesen, je kürzer der Betreff einer E-Mail ist, desto besser, da der Leser innerhalb von Sekunden entscheidet, ob er sie öffnet oder nicht.

 

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2. Schlüsselwörter am Anfang der Betreffzeile

Noch wichtiger ist jedoch die Klarheit, mit der Du den Betreff formulierst und das die wichtigsten Details (Schlüsselwörter) möglichst weit vorn positioniert werden. Das magische Wort lautet Relevanz.  Du solltest im Betreff die Kernaussage der E-Mail treffen, und zwar so früh wie möglich. So stellst Du sicher, dass der E-Mail-Betreff immer noch verständlich ist, wenn aufgrund von Überlänge ein Teil des Textes abgeschnitten wird, wobei hier die Gefahr bei mobilen E-Mail-Apps höher ist, als auf dem Desktop. Außerdem solltest Du auch bedenken: Wird in der E-Mail eingehalten, was der Betreff verspricht, wird auch die nächste E-Mail eher geöffnet.

 

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3. Gestaltungsmöglichkeiten in der Betreffzeile

Das alles heißt nicht, dass ein Betreff langweilig sein muss. Es geht nur darum, dass in der E-Mail die Erwartungen erfüllt werden, die der Betreff weckt. Schreibst Du zum Beispiel im Betreff „Exklusive Angebote“ oder „Geheime Tricks“, sollten diese auch in der E-Mail vorhanden sein. Eine Möglichkeit, wie Du die Betreffzeile optimieren und wirkungsvoller gestalten kannst, ist das Bewerben von Rabatten oder Gutscheinen. Diese sollten unbedingt mit Zahlen verbunden und dadurch greifbar gemacht werden, damit der Leser sofort einen Nutzen für sich ausmachen kann. Noch mehr Anreize für das Öffnen der E-Mail kannst du durch zeitliche Begrenzungen oder Verknappungen  schaffen, wobei diese glaubhaft dargestellt werden müssen.

 

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4. Der Absender sollte in der Betreffzeile nicht wiederholt   werden

Eins sollte jetzt bereits klar sein, der Platz in der Betreffzeile ist wertvoll und sollte sinnvoll verwendet werden. Die Absenderinformationen werden von gängigen E-Mail-Clients oder Web-Mail-Anbietern sowieso angezeigt und müssen im Betreff nicht vorkommen.

 

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5. Optimierung durch Personalisierungen in der Betreffzeile

Das Ziel vom E-Mail-Marketing ist es, möglichst viele Personen zu erreichen und zum Kauf eines Produkts zu bewegen. Wenn Du allerdings in einer E-Mail alle Empfänger erreichen möchtest, kann das schnell nach hinten losgehen. Zu viele verschiedene Inhalte in einer E-Mail überfordern, anstatt die Konversionen zu erhöhen. Deshalb sind Personalisierungen nur sinnvoll, wenn Du sie wirklich in Kombination mit persönlichen Inhalten benutzt, welche für den Kunden relevant sind. Die meisten Empfänger wissen heute, dass die Mail nicht nur für sie geschrieben wurde und außerdem verschwendest du unnötigen Platz, den wichtigere Informationen füllen sollten.

 

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6. Nutzung von Preheadern in der Betreffzeile?

Der Preheader ist eine Textzeile, die ergänzend zum Betreff angezeigt wird und gehört zu den ersten ersichtlichen Informationen einer E-Mail. Darin kann man kurze Zusammenfassungen oder zusätzliche Informationen unterbringen, die im Betreff keinen Platz gefunden haben. Dies ist ein wichtiger Faktor im E-Mail-Marketing. Mit dem Preheader solltest Du das Interesse des Lesers, zusätzlich zum Betreff, wecken und verstärken, so dass dieser auch motiviert wird, die E-Mail zu öffnen und zu lesen.

 

9 Tipps für eine bessere Betreffzeile

 

7. Was gibt es beim mobilen E-Mail-Marketing zu beachten?

Mehr als die Hälfte aller E-Mails werden inzwischen auf mobilen Endgeräten geöffnet und gelesen. Die größte Einschränkung für den E-Mail-Betreff ist, dass noch weniger Platz zur Verfügung steht. Die Betreffzeilen werden sehr früh abgeschnitten. Die Herausforderung ist, auf wenig Platz zu überzeugen und auch bei unterschiedlicher Darstellung immer verständlich zu bleiben. Bei Smartphones ist es wichtig, die Kombination der ersten Zeichen des Betreffs mit den ersten Zeichen des Preheaders zu bedenken.

 

9 Tipps für eine bessere Betreffzeile

 

 

8. Sonderzeichen in der Betreffzeile

Durch das Benutzen von Sonderzeichen (Symbolen) hebt sich eine Mail von den restlichen E-Mails im Posteingang ab. Das Interesse des Lesers wird geweckt, was eine gute Voraussetzung dafür ist, dass er die E-Mail auch öffnet. Betreffzeilen mit Symbolen haben somit einen positiven Effekt auf die Öffnungsrate. Allerdings sollte man es damit nicht übertreiben, da zu viele Sonderzeichen sich negativ auf den Spam-Filter auswirken und die E-Mail schnell uninteressant machen. Außerdem solltest Du testen, wie die Leser auf die E-Mails mit Symbolen in der Betreffzeile reagieren! Dazu führst Du einen A/B-Split-Test durch. Du sendest Mail A mit einer normalen Betreffzeile an eine Testgruppe und Mail B mit Sonderzeichen im Betreff an eine andere Testgruppe. Anhand der Ergebnisse kannst Du feststellen, welche Betreffzeile eine höhere Öffnungsrate aufweist.

 

9 Tipps für eine bessere Betreffzeile

 

9. Spamfilter in der Betreffzeile vermeiden

Folgendes solltest Du vermeiden: Texte in reinen Großbuchstaben; Ausrufezeichen, Prozentzeichen, Währungszeichen in der Betreffzeile. Du solltest darauf achten, dass Du nur an E-Mail-Adressen versendest, die vorher ihre Zustimmung zum E-Mail-Versand gegeben haben. Dazu nutzt Du das Opt-In-Verfahren, bei dem die E-Mail-Empfänger das Einverständnis zum Empfang der Mails über einen Link in einer zugestellten Bestätigungs-E-Mail nochmals bestätigen müssen. Achtest Du nicht auf den erlaubten Versand, ist es möglich, dass Du vom Provider als Spammer eingestuft wirst. Außerdem solltest Du beim Verfassen von E-Mail-Werbung auf eine sorgfältige Formulierung achten. Besonders in der Betreffzeile solltest Du einen seriösen Betreff wählen. E-Mails mit leeren Betreffzeilen und solche, mit Worten, wie „gewinnen“, „kostenlos“ oder ähnliches, werden meist sofort als Spam markiert. Moderne Filter durchsuchen auch die Textinhalte der E-Mail, in denen Du auf solche Reizwörter verzichten solltest. Am Ende der E-Mail solltest Du einen Link angeben, über den eine Kündigung erfolgen kann.

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